Zusatzstoffe

Bei uns können Sie Kuchen- und Tortenkreationen ohne künstliche Zusatzstoffe natürlich genießen:

  • Wir backen nur mit natürlichen Aromen und Zusatzstoffen
  • Wir verzichten konsequent auf künstliche Aromen, Phosphat-Zusätze, künstliche Farbstoffe oder Konservierungsmittel in unseren Produkten

 

Was aber versteht man unter Zusatzstoffen? Was muss in der Nahrungsmittelindustrie deklariert werden und was nicht? Und was ist an Zusatzstoffen trotz fehlender Deklarationspflicht nicht gesund oder gar schädlich für unseren Körper?

Wir versuchen ein wenig aufzuklären aufgrund langen Erfahrungen mit diesem Thema, manches wird Sie sicher überraschen.

Grundsätzlich müssen Zusatzstoffe aus folgenden Gruppen in der Gastronomie kenntlich gemacht werden:

  • Farbstoffe
  • Konservierungsstoffe
  • Antioxidationsmittel
  • Geschmacksverstärker
  • „geschwefelt“ (Konservierungsstoff)
  • „geschwärzt“ (Stabilisatoren)
  • „gewachst“ (Überzugmittel)
  • „Phosphate“ (Stabilisatoren)
  • Süßungsmittel
  • „koffeinhaltig“
  • „chininhaltig“

 

Selbstgemachte Köstlichkeit garantiert ohne Zusatzstoffe im Hofcafé No. 19

 

Leider unterscheidet die Verordnung über die Kennzeichnung dieser Zusatzstoffe allerdings nicht zwischen schädlichen synthetischen Zusatzstoffen und natürlichen Stoffen. Hier muss sich also im Zweifel jeder selbst mit dem Thema auseinandersetzen. Des Weiteren gibt es eine Menge an Zusatzstoffen, die überhaupt nicht deklariert werden müssen. Aber dazu später, beginnen wir mit den Farbstoffen.

So nehmen wir beispielsweise den gelben Farbstoff E101 (Riboflavin) und den Farbstoff E104 (Chinolingelb). Beides muss deklariert werden. E101 ist nichts anderes als Vitamin B2, welches in Milch vorkommt. E104 wird künstlich hergestellt und steht im Verdacht, Allergien, Hyperaktivität und Krebs auszulösen bzw. zu fördern. Gerade bei Farbstoffen gibt es eine Vielzahl von Farben, die aus Gemüse oder Obst gewonnen werden und absolut unschädlich sind. In der industriellen Fertigung werden diese allerdings selten benutzt, da die Anschaffung oftmals deutlich teurer ist, als die Verwendung von künstlichen Aromen. Rot, gelb und grün sind ideale Beispiele dafür, da diese Farben in der Natur häufig vorkommen.

Werfen wir einen Blick auf die Konservierungsstoffe so stellen wir fest, dass es keine „unschädlichen“ Zusatzstoffe gibt. Sinn der Konservierungsstoffe ist schließlich das unschädlich machen von Bakterien oder Pilzen. Oftmals lassen sich aber Konservierungsmittel bei Fleisch- oder Wurstwaren nicht vermeiden. In unserem Hofcafe wird es diese aber grundsätzlich nicht geben müssen.

Interessant ist die Gruppe der böse klingenden Antioxidationsmittel. Diese sollen dafür sorgen, dass die Qualität eines Produktes nicht durch Luft (Sauerstoff) leidet. Die meisten der Zusatzstoffe sind aus unserer Sicht eher ungefährlich und werden aus pflanzlichen Ölen, Vitamin C oder Salzen gewonnen. Kritisch sind die Gruppen der sogenannten „Gallate“. Diese stehen im Verdacht Dermatitis, Magenprobleme und Hyperaktivität zu fördern.

Geschmacksverstärker gelten allesamt als nicht gesundheitsförderlich. Gerade das häufig in Chips, Fertiggerichten oder Wurst- und Fleischwaren verwendete Natriumglutamat soll Asthma, Krebs und Allergien fördern. Wir meiden Produkte mit solchen Inhalte schon seit langem…

Ebenfalls eine große Gruppe sind die genannten Süßungsmittel. Die wohl bekanntesten sind die Inhaltstoffe der „light-Produkten“ wie Aspartam oder Saccharin. Diese sollen ebenfalls Allergien auslösen.

Emulgatoren müssen seltsamerweise nicht deklariert werden. Die meisten sind harmlos und werden natürlich hergestellt. Aber so gibt es zum Beispiel einen Emulgator mit dem sympathischem Namen „Polyoxyethylen-sorbitanmonostearat“. Dies ist ein künstlich u.a. aus Ethylen hergestellter Stoff. Wir sind der Meinung, so etwas sollte deklariert werden müssen.

Zum Ende kommen wir zu unseren Highlights der Zusatzstoffe, die nicht gekennzeichnet werden müssen:

  1. Vanillin: Was soll daran schlecht sein, werden sich viele fragen. Ist doch schließlich fast überall enthalten… Nun unsere Sicht dazu: Vanillin ist ein sogenannter naturidentischer Aromastoff und hat den korrekten Namen: „4-Hydroxy-3-methoxybenzaldehyd„. Hergestellt wird es aus anfallenden Sulfitabfällen der Papierindustrie. Wir bevorzugen daher ausschließlich echte Vanille. Vanillin ist bei uns tabu.
  2. Carrageen (E407): Ist als Verdickungsmittel in vielen Joghurts, Kompotts, Puddings, künstlichen Aromen, etc. enthalten. Carrageen muss nicht deklariert werden, da es als unschädlich gilt. Allerdings gibt es viel Literatur, die auf Geschwürbildungen und Imunerkrankungen in Tierversuchen hinweisen. Auch hier gilt bei uns: Tabu!
  3. Palmfett / Palmöl: Palmöl ist in vielen süßen Cremes, Aufstrichen oder Knabbereien enthalten. Das macht es aber aus unserer Sicht nicht attraktiver. Das Bundesinstitut für Risikobewertung schrieb dazu vor drei Jahren: „Beim Erhitzen von fett- und salzhaltigen Lebensmitteln kann 3-MCPD *… als unerwünschter Stoff entstehen. Die Substanz löst im Tierversuch ab einer bestimmten Dosierung Tumore aus.“ Palmöl haben wir demnach ebenfalls verbannt.      * Fettsäureester (hohe Konzentration in Palmöl)

 

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